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Dr. med. Marijke Dickson
FMH Psychiatrie und Psychotherapie
Psychoonkologin SGPO

geb. in Harald Wood/England, in der Region Bern aufgewachsen 


Praktische Tätigkeiten:
Okt. 2014        selbständige Praxistätigkeit in Bern, mit Schwerpunkt Psychoonkologie
2009-2014      Oberärztin Ambulatorium des psychiatrischen Dienstes Regionalspital Emmental (RSE) AG. März 2009 Aufbau und  
                        Führung einer  ambulanten Sprechstunde für Psychoonkologie und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der 
                        Onkologie, Krebsliga, Seelsorge im RSE.
2006-2008      Assistenzarztstelle Ambulatorium und Bettenstation des psychiatrischen Dienstes, Regionalspital Burgdorf
2005/2006      Assistenzarztstelle Psychiatrische Poliklinik Inselspital Bern
2003/ 2005     Assistenzarztstelle Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst Solothurn
2001/2003      Assistenzarztstelle Med. Abteilung C. L. Lory- Haus, Inselspital                                                      
2000/2001      Assistenzarztstelle Chirurgische Abteilung Regionalspital Grenchen 

Berufliche Ausbildung:
1993               Maturität, Wirtschaftsgymnasium Bern Neufeld
1993-1999     Humanmedizin, Medizinische Fakultät der Universität Bern
1999               Eidgenössisches Arztdiplom/Staatsexamen, Bern
2001               Promotion/Dissertation
2011               Facharzttitel FMH für Psychiatrie und Psychotherapie
2011               Zertifikat Psychoonkologie (WPO) für approbierte Psychotherapeuten der Weiterbildung Psychosoziale Psychoonkologie 
                       Freiburg i.B.
2012               Titel psychotherapeutische Psychoonkologie der SGPO

Angebot und Schwerpunkte:
Psychoonkologische Sprechstunde, Beratung und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachpersonen im Bereich Krebserkrankungen. Die psychoonkologische Sprechstunde umfasst die Beratung, Begleitung und Therapie von Krebserkrankten und/oder Angehörigen, die mit der Krebsdiagnose, der Therapie oder dem Verlauf der Erkrankung psychosoziale Belastung erleben. Das Angebot beinhaltet Prävention und Diagnostik psychischer Störungen, Krisenintervention und Therapie manifester psychischer Erkrankungen aber auch Beratung und supportive Begleitung in allen Stadien der Krebserkrankung. Einzel-, Paar- oder Familiengespräche zur Unterstützung sind möglich.

Was ist die Sprechstunde für Psychoonkologie? Die Diagnose einer Krebserkrankung ist oft mit tiefer Erschütterung, Unsicherheit, Gefühlen und Gedanken der Angst, Ärger und Hilflosigkeit verbunden. Fragen nach dem „Warum“ treten auf. Ängste in Zusammenhang mit vorgeschlagenen Therapien, mit Schmerzen aber auch die Sorge um die Zukunft, um Partner, Kinder und Familie beschäftigen Krebsbetroffene und Angehörige gleichermassen. In dieser Situation ist es normal, dass sich Phasen der Zuversicht mit Zeiten der Hilflosigkeit und manchmal auch Niedergeschlagenheit abwechseln. Über diese Belastungen hinaus können seelische Probleme das Befinden zusätzlich und unnötig beeinträchtigen, welche die Fortsetzung einer Krebstherapie erschweren oder auch die Anteilnahme an seiner Umwelt beeinträchtigen. Dies kann zu Gefühlen der Isolation führen. Geforderte Entscheidungen, häufige Arzttermine und Spitalaufenthalte ermüden und führen zu Anspannung. Für die Bewältigung der Erkrankung können Informationen, Beratung und eine einfühlsame Begleitung entlastend sein.
Es geht in der Psychoonkologie darum, Patienten in ihrem eigenen, individuellen Umgang mit der Diagnose zu stärken, wo möglich Symptome zu lindern, Lebensqualität zu verbessern und Begleitung in allen Phasen der Situation „Leben mit Krebs“ zu bieten.

Mitgliedschaften:
FMH               Swiss Medical Association
SGPO              Schweizerische Gesellschaft für Psychoonkologie
IPOS               International Psychoonkology Society
SGPP              Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie
BGPP              Berner Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie Ärztegesellschaft Kanton Bern
Ärztlicher Bezirksverein Bern Regio
VSAO              Schweizerischer Verband der Assistenz-und Oberärzte